Aktuelles

 

27.07.2017

Für die Königspythons habe ich zwei Holz-terrarien zu einem großen verbunden.


 27.07.2017

Die Chinesischen Rotbauchunken haben ein größeres Terrarium mit großem Wasserteil bekommen.

 


 

Feuchte Terrarien

Auf diesem Bild sieht man ein feuchtes Terrarium in dem 1,1 Goldstaubtaggeckos (Phelsuma laticauda) gehalten wurden. Phelsumen lieben glatte Oberflächen. Bambus-stäbe und Glasscheiben werden daher gerne ausgesucht. Das linke Photo zeigt den Ausgangszustand und das rechte das Ergebnis eines feuchten, warmen und sonnigen Klimas. Der zeitliche Unterschied zwischen den Becken ist vielleicht ein halbes Jahr. Daher gibt es zwei Möglichkeiten: entweder nutzt man künstliche alternativ langsam wachsende Pflanzen oder schneidet bei einer größeren Reinigung rigoros die Pflanzen wieder kurz. Ich nutze die letztgenannte Möglichkeit und bepflanze neue Terrarien mit den Ablegern.

 


 

Leider ist das Foto nicht so scharf geworden wie erhofft. In diesem Becken lebten zwei Nachzuchten der Goldstaubtaggeckos (Phelsuma laticauda). Ein höheres Becken wäre zwar besser gewesen, aber aufgrund der Tiergröße hatten sie bei der Breite deutlich Platz und haben diesen beim Fangen auch genutzt. Hier hat das Klima dem Pflanzenwachstum ebenfalls sehr zugearbeitet. Allerdings muss man bei einem bepflanzten Terrarium mit dieser Höhe stets damit leben, dass die Blätter in der Nähe des Spotstrahlers verbrennen; notfalls einfach abschneiden. Zwischen den beiden Scheiben befindet sich ein Pfeifenreiniger, damit die kleinen Heimchen nicht durch den Spalt zwischen den Scheiden entweichen können.

 


 

 

Dieses einfach eingerichtete Terrarium beinhaltet neben einem Wurzelholz nur einen künstli-chen Busch, in dem sich eine junge Spitzkopfnatter aufhält (Gonyosoma oxycephales). Von oben strahlt eine Lampen und sorgt für Licht und einen Wärmepunkte und alternativ befindet sich in dem Wasserbehälter ein Heizstab, wodurch das Becken ebenfalls erwärmt wird und die Luftfeuchtigkeit deutlich angehoben werden kann. Da diese Schlangenart gerne über 80% rel. LF hätte, muss nebenbei täglich gesprüht und der Wasserbehälter oft aufgefüllt werden. Der Ast selbst ist so verkeilt, dass er nicht herausrutschen und kippen kann. Ein unauffälliger Kabelbinder durch das Lochblech in der Decke oder an der Seite kann ebenso als Sicherung genutzt werden. Insgesamt sollte man vor allem bei Jungtiere darauf achten, dass sich Tropenbecken sehr einfach reinigen lassen, um das Wachstum von Keimen zu verringern. Außerdem wachsen junge Schlangen besser in kleineren Terrarien.

 


 

Dieses Becken ist aus "Anhängerplatten" selbst gebaut worden und stellt das große Terrarium für die Spitzkopfnatter dar. Voll bepflanzt, gut beheizt und täglich besprüht hat es die tropischen Bedingungen gut herstellen lassen. Um Wasseraustritt etc. zu verhindern müssen alle Ecken mit Silikon abgespritzt werden. Der Einbau einer Beregnungsanlage mit digitaler Zeitsteuerung wäre super gewesen, aber zu den Zeit war das noch nicht erschwinglich. Zur Kontrolle wurde ein Min-Max-Messgerät für die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Becken plaziert. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass dies nicht zu lange ohne Aufsicht erfolgt, damit die Schlange sich nicht verheddert und Schaden nimmt. Heute sitzen die Bartagamen in diesem zum Wüstenbecken umfunktionierten Terrarium. Dabei ist die Haltbarkeit der Anhängerplatten unglaublich; es wurde schon mehrfach auf- und abgebaut!

 


 

Ein simples Becken für Wandelnde Blätter. Die abgefressenen Äste werden jede Woche herausgeschnitten und durch neue, belaubte Äste ersetzt. Ich sprühe diese Becken kaum, da vor allem junge Tiere in den Regentropfen ertrinken können. Die Eier kann man auf dem weißen Küchenpapier gut heraussortieren und den Boden reinigen.